32 Wochen

Bisher ist meine Schwangerschaft sehr unkompliziert verlaufen. Eigentlich habe ich mich ganz normal gefühlt, nur mein Bauch ist eben gewachsen. Komplikationen und körperliche Nebenwirkungen haben einen weiten Bogen um mich gemacht. Aber seit Weihnachten ist meine Kugel derartig nach vorne geschossen, dass mein armer Rücken jetzt doch kapituliert hat. Ich will ja nicht weinerlich klingen, aber AUA! Ich steuere grade mit Gymnastik, Schwimmen und Wärmflasche gegen, aber ein richtiges Mittel habe ich noch nicht gefunden.

Am Wochenende haben Manu und ich den berühmten Hechelkurs, auch bekannt als Geburtsvorbereitungskurs, besucht. Gleich vorweg: Gehechelt hat da niemand. Dafür hat eine Hebamme genau erklärt, wie die Geburt abläuft, wie man das Kind zur Welt bringen kann und was man macht, wenn der Zwerg dann vor einem liegt. Der weiß ja auch nicht, wie es jetzt weitergeht!

Ich hatte erst keine Lust. Da ich die einzige Schwangere in meinem Umfeld bin, bin ich auch von Schauergeschichten und hysterischen Prä-Müttern verschont worden. Das hört sich jetzt sehr hart und nicht ganz vorurteilsfrei an, aber ich war neun Jahre in einer Mädchenklasse! Wer jetzt noch eine genauere Erklärung benötigt, kann mich gerne kontaktieren. Ich wurde aber positiv überrascht: Der Großteil der werdenden Mamis war wie ich sehr pragmatisch und trotzdem voller Vorfreude.

Zwei Wochen muss ich jetzt noch arbeiten und dann bin ich im Mutterschutz. Manu und ich haben eine Liste geschrieben, was noch alles zu besorgen wäre. Bisher verfügen wir über einen schicken Kinderwagen, Wickelkommode, Kleidung (wahrscheinlich zu wenig) und gerade eben habe ich noch ein Nestchen fürs Bett und ein Stillkissen bestellt. Auf der Liste steht noch eine Haufen Zeug, unter anderem der Windeleimer. Da kann man aber offensichtlich nicht einfach irgendwas kaufen, denn es gibt anscheinend viel zu bedenken, wenn man der Schwangerschaftsliteratur glauben mag. Meine Güte, ich bin ja wirklich froh, dass ich ein abgeschlossenes Hochschulstudium habe. Gebt mal bei Baby-Walz „Windeleimer“ ein – da wird es einem schlecht bei soviel Auswahl.

Und jetzt komme ich nach 340 Worten endlich zum Sinn meines Eintrags: Ich finde keine keine guten Mami-Blogs. Ich bin eine Freundin der Empfehlung. Bevor ich Kaufentscheidungen größeren Ausmaßes treffe, rede ich gern mit Leuten über deren Erfahrungen mit dem Produkt oder ich lese eben darüber. Was Mode und Beauty angeht, habe ich einige Quellen, denen ich nach erfolgreichem Testen vertraue. Aber für Windeleimer und Co. gibt es sowas nicht. Ich habe auch noch niemand gefunden, der über schöne Kinder-Bekleidungsgeschäfte in München oder Freising berichtet oder über gute Quellen für Spielzeug, Möbel, Ausflugsziele. Dem werde ich jetzt mal Abhilfe schaffen. Denn ehrlich gesagt, sollte man lieber ins Kino gehen oder sich mit der Freundin treffen als stundenlang vor der Windeleimerauswahl zu brüten.

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