Fast so was wie echter Sport

Mein Leben gleicht im Moment einem Triathlon oder eine Quintathlon oder einem Millionthalon. Irgendetwas laufe ich immer hinterher, am liebsten meinem Sohn, am ungernsten der Wäsche. Dementsprechend fühle ich mich eigentlich ganz fit. Aber mein Traum ist gerade – abgesehen davon, mal allein aufs Klo zu gehen -, eine Stunde Sport zu machen. Eine Stunde, in der ich an keine Kinder denke und an keine dreckige Küche, in der ich mich nur auf meinen Körper konzentrieren kann. Es ist jetzt 22:53 Uhr. Heute wird das wohl nichts mehr.

Einen wichtigen Schritt in Richtung Sport im Sinne von echtem Sport habe ich jetzt aber getan: Ich habe mir ein neues Fahrrad gekauft. Und um das zu feiern, haben wir es gleich mal ausgeführt. Manu und ich sind ins Freisinger Hinterland gefahren. Wir sind nach Tüntenhausen Richtung Xaverienthal abgebogen und dann Richtung Marzling gefahren. In Altenhausen haben wir diese süße Kapelle entdeckt, die man auch auf den Fotos sieht. Außerdem gibt es da Vorgärten! Sowas hat man noch nicht gesehen. Anton und Carla haben natürlich nach fünf Minuten geschlafen, aber Papa und Mama dürfen sich auch mal was gönnen – auch wenn wir dafür schwitzen müssen. Wir sind dann noch eine Kurve zum Schafhof gefahren. Das Ausstellungsgebäude ders Bezirks Oberbayern ist ein echter Geheimtipp. Es liegt wunderschön über Freising. Die Künstler, die hier ausstellen, sind oft sehr spannend, und wenn nicht, dann ist das Café den Besuch allemal wert. Hier gibt es leckerste Kuchen zur besten Aussicht. Anton war begeistert. Hier kann man auf der einen Seite des Cafes den Flugzeugen beim Starten zusehen und auf der anderen Seite den Kühen beim Grasen. Da dort oben nur Autos fahren, die auch gleich parken, und das Café im Garten des Schafhofs liegt, dürfen die Kinder auch laufen, sofern sie können. Carla krabbelt zwar noch nicht, aber nächstes Jahr wird es ihr bestimmt große Freude machen, zwischen den Apfelbäumen rumzukrabbeln.

Mein Radl ist übrigens ein Freising-Radl in Türkis. Ich konnte es mit dem Händler zusammen am PC zusammenstellen. Es ist nicht nur sehr schick, sondern auch ein super Zugpferd; es soll zudem unseren Anhänger ziehen.

Wir haben uns vor zwei Jahren für einen Anhänger von Leggero entschieden. Ich wollte einen Anhänger mit einer Aluschale statt Kunststoff und vor allem mit Bügeln an den Rädern. Der Leggero Vento Sail hat all diese Eigenschaften und außerdem ist er auch noch sehr schick. Zudem liegt er preislich in einem realistischen Bereich. Er ist relativ leicht, wendig und mit einer extra Kupplung auch als Doppelwagen für die Stadt geeignet. Allerdings ist er zu breit für Rolltreppen. Aber es ist ja auch ein Radlanhänger. Und jetzt eine Gute Nacht; ich geh jetzt meinen Muskelkater kurieren.

PS: Anton trägt einen Alpina-Helm und fährt das Hardy-Laufrad von Kokua. Wir haben in der Babyschale ein Fell. Aber ich habe einfach ein Handtuch zurechtgeschnitten. Das hilft besser gegen den Schweiß wie der Sommerbezug.

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